Mosbacher Klassische Konzerte
Über uns

Die Konzertgemeinde Mosbach e.V. wurde im Jahr 1956 von musikliebenden BürgerInnen Mosbachs gegründet. Sie veranstaltet seitdem jedes Jahr zwischen Oktober und März vier Konzerte.

Den Konzertraum bietet seit 1997 die Alte Mälzerei, die Reihe nennt sich seitdem „Mosbacher Klassische Konzerte“. Orchesterkonzerte, Ensembles vom Duo bis zum Oktett, Klavier- und Liederabende wechseln sich dabei ab, das Repertoire reicht vom Barock bis zur jüngsten Gegenwart, von Giovanni Gabrieli bis Wolfgang Rihm.

Die Konzertgemeinde besteht gegenwärtig aus etwa 330 Mitgliedern, ihre Konzerte sind jedoch selbstverständlich auch für Nichtmitglieder offen. Die Programme werden durch den neunköpfigen Vorstand ausgewählt.

Seit ihrem Bestehen sind in den Konzerten der Konzertgemeinde immer auch KünstlerInnen von internationalem Rang aufgetreten. Waren es in der Anfangszeit die Sänger Josef Traxel und Georg Jelden, die PianistInnen Martha Argerich und Michael Ponti, die Geigerin Edith Peinemann und der Cellist Ludwig Hölscher, so gastierten seit den 80er Jahren u.a. der Blockflötist Frans Brüggen, die Klarinettistin Sharon Kam, der Geiger Ulf Hoelscher, die Bratschistin Tabea Zimmermann, der Cellist Christoph Henkel, das Kreuzberger Streichquartett und das Abegg-Trio.

Lange Zeit war es finanziell nicht möglich, Symphonie-Konzerte in die Reihe einzubeziehen; Orchesterkonzerte wurden u.a. vom Kurpfälzischen, vom Württembergischen und vom Münchner Kammerorchester bestritten. Seit einigen Jahren jedoch ist es durch den Hauptsponsor der „Mosbacher Klassischen Konzerte“, die Firma mpdv microlab, die in Mosbach-Diedesheim ansässig ist, möglich, Orchester in symphonischer Besetzung zu verpflichten. So bereichern neben anderen Orchestern die Berliner Symphoniker regelmäßig das Programm. Große Geigerinnen wie Isabelle Faust und Alina Pogostkina sowie der Hornist Stefan Dohr waren inzwischen SolistInnen der Orchesterkonzerte.

Daneben ist es den Veranstaltern eben so wichtig, die klassischen Kammermusik-Gattungen Streichquartett, Klaviertrio und Bläserquintett zu pflegen, aber auch ausgefallenere Besetzungen zu berücksichtigen. Die Zusammenarbeit mit der „Bundesauswahl Junger Künstler“ des Deutschen Musikrats ermöglicht dabei auch das Kennenlernen von MusikerInnen, die noch am Beginn ihrer Karriere stehen.

Dass auch in den kleinen Besetzungen die „Mosbacher Klassischen Konzerte“ weiterhin durch MusikerInnen und Ensembles von hohem Rang geprägt wurden und werden, dafür mögen Namen wie Mike Svoboda, Nina Janßen, Antoine Tamestit, Ragna Schirmer, Michael Nagy, Ewa Kupiec, Martin Grubinger und Hille Perl stehen.                                    

C.R.                                                                    

 

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